Hier seht Ihr mein kleines Fotostudio (Diorama), auf dem meine Modellautos fotografiert werden. Das erste Diorama finde ich leider nicht mehr, weil es bei einem Umzug irgendwie verschwunden ist. Und ein Modellauto auf einem Schrank zu knipsen, war mir dann doch nichts gewesen und ich fing an, ein neues Diorama zu bauen.

Foto-Studio Joachim RöderFoto-Studio 2 Joachim RöderFoto-Studio 3 Joachim Röder

Was benötigte ich denn alles dazu? Erstmal einen Karton, Klebstoff, Sprühkleber, silbernes und braunes Deko-Granulat. Der Karton war schnell auseinander geklappt und dann baute ich mir die seitlichen Kerbs. Sie waren einst ein Plastik Röhrchen, indem man Kabel durchführen kann. Jedenfalls mussten sie zur Hälfte geteilt werden, was sehr schwierig war. Das kleine Röhrchen war doch enorm stabil, sträubte sich sehr und ohne Schraubstock konnte man es schlecht festhalten. Also mit dem Heißluft Fön etwas erwärmt und mit dem Cutter Messer zerteilt. Das ging doch wesentlich leichter. Diese zwei Halbschalen klebte ich dann auf den Karton und lackierte sie Rot-Weiß. Leider erschienen mir die Kerbs noch etwas zu hoch im Gegensatz zu meinen Modellautos und ich klebte noch mal zwischen die rot-weißen Abgrenzungen komplett ein Stück Pappe. Als nächstes habe ich die Kerbs abgeklebt, die Fläche mit Sprühkleber eingenebelt und dann kam der Schotter- und der Asphalt-Teil mit dem Granulat an die Reihe.

Beim ersten Diorama hatte ich ja seitlich einen kleinen Wall aus Haftputz, Reifen aus einem Röhrchen und eine Leitplanke aus einfacher Pappe angebracht. Diesmal sollte es etwas anders als Zuvor aussehen. Ein Röhrchen wurde in kleine Teile zerteilt und noch mal in der Hälfte durch geschnitten. Diese klebte ich an den unteren Rand der Begrenzung. Einen kleineren Streifen dickeres Klebeband stabilisierte dann noch unten die Röhrchen. Die hintere Leitplanke ist aus Karton gefertigt. Anschließend bemalte ich die Röhrchen und das Klebeband mit einem Braunton. Das Kiesbett habe ich dann mit hellerem Deko Granulat bestreut. Einen geeigneten Hintergrund fand ich dann auch noch, denn das sieht doch viel besser aus als der Karton.

Fertig war meine Foto-Grundlage und die Modellautos konnten zum Foto-Shooting antreten.