Erstmal musste der Focus ganz auseinander gebaut werden, bis man nur noch Einzelteile vor sich liegen hat und die Karosserie nahm ich mir zuerst vor. Da war nun wieder das kleine Problem! Diese dicken Backen an den Seiten, was man Verbreiterungen oder auch Bodykit an den Radläufen nennt. Kleine Stücke von einem zweikomponenten Knet-Stift kleben nun wieder an allen vier Radläufen. Cutter-Messer und Wasserschleif-Papier brauchte ich dann zum Modellieren. Das sieht echt erstmal komisch aus, wenn die Form noch nicht fertig ist.

Modellauto Ford Focus von Ludvig Hunsbedt

Die Radläufe nach der Bearbeitung

Nachdem ich die Rundungen der Verbreiterungen für gut befunden hatte, lackierte ich den Focus erstmal unten rum mit grauer Farbe. Das schliff ich noch ein bisschen bei und fast war der Blau-Graue Ford fertig für sein weißes Lack-Kleid. Zuvor aber musste natürlich noch der Dach-Spoiler angebaut werden. Er besteht wieder aus normalem Papier. Als das größere Teil des Flügels fest war, klebte ich noch einen kleinen Streifen als Abschluss um den äußeren Rand. Er sollte ja schon dem originalen ähnlich sehen. Ich baute das Modell wieder zusammen und der Kölner bekam seinen weißen Anstrich. Dieser Farbe gesellte sich dann noch Schwarz, Rot, und das Grün dazu. Andere Felgen und Reifen spendierte ich Ludvigs Focus auch noch. Fertig war der Focus.

Fotos vom Ford Focus