Den Hyundai vom schwedischen Rally- und Rallycross-Fahrer Thomas Radström, hatte ich auch noch im Auge nachzubauen und es ist schade, dass er schon länger nicht mehr in der Rallycross-Scenezu sehen ist. Seine Drifts und sein Fahrkönnen, ließen mich und die Zuschauer immer jubeln und große Augen machen. Er war und ist einfach ein fantastischer Race-Pilot. Da kam mir die Rally-Version von einem Hyundai Accent Modellauto gerade richtig. Ich besorgte das Modell und fing an, den Rally-Boliden erst einmal auseinander zu nehmen.

Da lag er nun in vielen Teilen vor mir. An den Felgen und Rädern wollte ich nichts ändern, aber an der Karosserie schon. Also Bilder vom Rallycross Hyundai zusammen suchen, ausdrucken und mit dem Modell vergleichen. Hinten am Heck befanden sich am radströmschen Hyundai zwei Kühlerluft-Löcher in der Mitte der Heckklappe. Meinen Dremel hatte ich inzwischen schon länger weggelegt und musste ihn wieder hervor kramen. Also Bohrer eingespannt und los ging es mit einzelnen Bohrungen an der Heckklappe. Als ich diese für gut gehalten hatte, kamen meine kleinen Feilen wieder zum Einsatz. Ein bisschen hier ein bisschen da und die zwei Beatmungslöcher waren fertig.

Modellauto Hyundai Accent von Thomas Radström

Der Bastel-Arbeitsplatz

Dann war die Motorhaube an der Reihe und ich schliff die Haifisch ähnlichen Belüftungslöcher mit der Feile glatt ab, sodass eine flache Fläche entstand. Mit Füller und einem bisschen Farbe, schliff ich dann die Haube schön zurecht und glatt. Es fiel mir noch ein Detail am radströmschen T16 auf. Ein tiefes Loch oder Ausschnitt am Kühlergitter in der Front. Und wenn ich schon den Dremel so neben mir liegen hattte, musste ich ihn noch einmal anschmeißen und das am Modell nicht vorhandene Loch komplett heraus bohren, basteln und schleifen. Die Einkerbung im vorderen Stoßfänger schmierte ich mit meinem zweikomponenten Kleber zu.

Da stand sie nun, eine bunt geschliffene, durchlöcherte Karosserie und rundherum sah es doch extrem durcheinander und staubig auf meiner Arbeitsplatte aus. Nachdem die Löcher von innen mit Papier zugeklebt waren, baute ich das Modell wieder zusammen. Scheiben, Innenraum und die Bodenplatte. Es versteht sich, dass ich vorher den Beifahrersitz ausgebaut hatte und den Innenraum hier und da mit weißer Farbe strich. Auf den Innenraum kam es mir nicht so drauf an, denn bei meinen im Maßstab von 1:43 meiner Modellautos, sieht man das nicht so unbedingt gut. Dann ging es erst mal ans Lackieren der Karosserie und nach und nach beschriftete ich das Modellauto mit den Sponsoren. Was war denn noch auf dem Foto des Rallycross-Hyundais zu sehen, was auf meinem kleinen nicht dran war? Ja, die Schmutzfänger hinten, vorne und mittig. Diese bastelte ich aus normalem Papier ans Modell. Ausschneiden bis sie passten, die Ecken abrunden, ankleben, ausrichten und Schwarz anmalen. Dann war der Rallycross-Hyundai fertig und er gesellte sich in meine Modellbau-Vitrine.

Hier gibt es ein paar Fotos vom Hyundai