Mein Ziel Das Ziel

Ein bisschen verspätet, was man eigentlich von mir so nicht kennt. Und nun ein paar Zeilen zu meinem Einstand im Trabant Cross Cup. Die Vorgeschichte rolle ich jetzt nicht mehr auf, denn diese ist bekannt und dass ich ein Trabant Fan bin auch. So viel will ich auch gar nicht schreiben, denn das würde viel zu viel werden. Es war schon eine Herausforderung für mich, bei diesen starken Piloten irgendwie mitzuhalten. Ganz vorne mitzufahren war eh nicht dran zu denken und das war mir auch von vorneherein klar. Von Runde zu Runde wurde es besser und im Zeittraining war es echt sau nass auf der Strecke, was echt haarig war! Dann ging es ganz gut in den weiteren Läufen. Auch hatte ich mal einen technischen Ausfall und musste am Haken zurückgeschleppt werden - ein blödes Gefühl!  Am Sonntag hatte ich ein bisschen mit den Zündkerzen zu kämpfen und „mein“ Trabbi hat die Kerzen gefressen wie trocken Brot, sowie es mein Bekannter aus der Trabant-Scene mir mal so sagte. Wie ich mich da fühlte, war super scheiße! Aber durch Kuni und Felix konnte ich dann den Lauf mitfahren, worüber ich mich nochmal herzlich bedanken möchte.

Leider mussten wir in einer Nacht Schrauben, denn das Getriebe - was vorher 1a funktionierte - wollte auf einmal nicht mehr! Also war Nachtschicht angesagt und um drei Uhr war dann Feierabend!
Dass ich mich an die Lenkstock-Schaltung erstmal gewöhnen musste ist klar. War dann auch öfters mal kurz im vierten Gang gelandet, als im zweiten - Schwung weg wieder blöde!

Am Ende konnte ich im Finallauf Platz sechs von neun Teilnehmern einfahren, wenn auch mit einem bisschen Glück, aber das braucht jeder mal. Gefreut habe ich mich tierisch darüber, denn das wollte ich so in dem Sinn. Alle Autos im Finale, gut abschneiden, soweit heile ins Ziel fahren und abgewunken zu werden ohne am Haken zu hängen. So war es dann auch.

Ein kleines Abendteuer ist es schon mit so einem Renn-Trabbi über die Strecke zu jagen, von außen sieht das schon langsam aus, aber wenn man selbst fährt, ist das was anderes.

Es war eine super tolle Veranstaltung, die Stecke war sehr gut vorbereitet und das viele Wasser beim Training habe ich abgehakt. Glückwunsch an den MACC Dauban 96 e.V. mit und um Enrico Frommer für diese tolle Leistung. Danke auch an Lothar Eich für das Interview, danke die Zuschauer und danke an meine Fans.

Gratulation an die superschnellen Jungs an der Spitze und auch für Marcel Schmied, der das allererste Mal gefahren ist und das super gemacht hat

Aber der größte Dank geht an mein TTZ Racing Team und das waren viele. Voran Felix Thäsler und Lukas Mann, die sich das ausgedacht haben, mich mal auf einem Rennen nicht an der Strecke fotografierend zu sehen sondern im Auto selbst. Egal ob das das Schrauben war, Handyfotos, Handyfilme, gutes Zureden, die Verköstigung oder einfach nur für einen da sein.

Vielen Dank für die Fotos an alle vom Team,Tatjana Eich, Resi Hoyer und Klaus Dieter Greeb. Und an David Schöberle fürs TOP-Schrauben und Helfen.

Das war eine tolle Erfahrung die ich nicht vergessen werde. Eine Frage kam immer wieder auf, ob ich das wiederholen möchte im Cockpit zu sitzen. Ich weiß es noch nicht? Vom Teamchef Felix habe ich jetzt schon die Startflagge bekommen, aber es gibt halt noch einen Faktor, der es zum Überlegen bringt oder zum aus ...

Bis dahin euer
JoRö

Fotos von meinem Rennen vor, während und danach gibt es hier

Das Endergebnis vom Finale: