Im Gespräch

Diesmal habe ich mir einen neuen Fahrer in der Autocross-Szene geschnappt und ihm ein paar Fragen gestellt. Es ist Tim Kulikowski.

Jo: Hallo Tim, zu aller erst verrate mal unseren Lesern, wie alt du bist und woher du kommst.
Tim: Ich bin 15 Jahre alt und komme aus Kirchhain. Das ist in der Nähe vom Marburg in Hessen.

Jo: Und was machst du, wenn du nicht im Rennauto sitzt und wo soll es denn mal beruflich hin gehen?
Tim: Wenn ich nicht im Rennauto sitze, schraube ich am Rennauto oder helfe in der Firma. Bei meinem Beruf bin ich mir noch nicht sicher.

Jo: Wie ist das Gefühl in deinem Opel wenn du am Vorstart stehst und dann nochmal im Renntempo unterwegs bist?
Tim: Am Vorstart freue ich mich einfach nur noch, dass es losgeht. Das Gefühl im Renntempo ist einfach unbeschreiblich. Die Geschwindigkeit auf dem losen Untergrund und auch auf dem harten Asphalt ist einfach nur der Hammer.

Tim KulikowskiTim KulikowskiTim Kulikowski

Jo: Wie bist du denn zum Motorsport gekommen?
Tim: Zum Motorsport bin ich durch meinen Bruder Domenic Bendix gekommen. Als ich noch im Kinderwagen lag, war ich schon auf den Rennen mit dabei.

Philipps neuer VW Polo

Nun ist es raus, mit was Philipp Raiser demnächst in das Autocross-Geschehen eingreift. Bei seinem Heimrennen in Dauborn, hat er seinen Boliden mitgebracht und ausgestellt. Wie jeder erkennen kann, fehlen am Polo noch etliche Karosserieteile und der Motor mit dem Antriebsstrang. Philipp sagte mir: "Leider haben wir das Auto zu unserem Heimrennen nicht fertig bekommen. Die fehlenden Teile liegen schon bereit und einiges muss noch bei uns eintrudeln. Ich will auf jeden Fall bei der DM in Schlüchtern an den Start gehen".

Philipp weiter: " Beklebt haben wir den Polo schon mal und dein jorö kommt natürlich auch mit drauf. Du setzt dich sehr für den Autocross-Sport ein und das ist super - vielen Dank dafür."

"Ich bedanke mich jetzt schon mal bei allen Helfern und Sponsoren, die mir dieses möglich machen. Ohne Euch geht das alles leider nicht und ich will euch wieder super Autocross-Sport zeigen."

Hallo Enrico und Dominic, bald geht die Autocross Saison 2018 wieder los. Bevor die Startflagge dafür fällt, habe ich ein paar Fragen an euch.

Jo: Stellt Euch bitte einmal kurz vor
Enrico: Hallo JoRö. Wir, Enrico Sachse (44 Jahre) und Dominic Sachse (15 Jahre), kommen aus Großthiemig, nicht weit entfernt vom Kutschenberg unserer Heimstrecke. Der Kutschenberg liegt ca. 40 Km nördlich von Dresden entfernt, ist der höchste Berg in Brandenburg und da passt es auch, dass wir dort eine der schönsten Rennstrecken Deutschlands mitten im Wald finden.

Enrico SachseDas starke DSE Autocross-TeamDominic Sachse

Jo: Bekannt seid ihr ja sehr bei den Autocrossern. Wie und ab wann ging es denn bei euch los mit diesem Sport?
Enrico: Ich habe aktiv mit dem Autocross 2010 auf einem Kia Sephia begonnen meine Erfahrungen zu sammeln. Schuld daran hat eigentlich das Kia Autohaus Korn in Lauchhammer, die uns zu diesem Zweck drei dieser Autos zur Verfügung gestellt hatten. Aufgrund der Bedingungen und der Regeln der ILP, war es ein kostengünstiger Einstieg in den aktiven Autocross-Sport.
Dominic: Bei mir ging es mit 13 Jahren 2016 das erste Mal an den Start. Trotz einer ereignisreichen ersten Saison mit Höhen und Tiefen, hab ich mich total mit dem Autocross fahren infiziert. Seit meinem Einstieg bereitet es mir einen Riesenspaß, meinen Rover auf den Strecken zu fahren.

Hallo Alex, ich weiß, dass die Vorbereitungen für die Autocross Saison bei dir in vollem Gange sind. Aber diese Fragen musst du mir mal zwischendurch beantworten.

Jo: Stelle dich bitte einmal kurz vor
Alex: Hallo und vielen Dank schon mal für das Interview. Ich denke, es wird interessant werden. Ja, also ich bin Alexander Körzinger und 42 Jahre jung, wohne in Dresden und beschäftige mich jeden Tag mit VWs im Autohaus. Und zum Ausgleich brauche ich eben unbedingt das Hobby Autocross. Für mich DIE Leidenschaft des Lebens und manchmal zu oft an erster Stelle. Naja, entweder richtig oder gar nicht.

Jo: Da hast du recht mit der Zeit. Du bist bestimmt schon lange auf den Rennstrecken unterwegs. Wann hat sich denn das Autocross Virus bei dir eingenistet?
Alex: Ja, gepackt hat es mich 1986 bei uns um die Ecke in Bannewitz. Mein erstes Autocross und schon war ich völlig hin und weg. Die verschiedenen Konstruktionen, der Sound und der direkte Zweikampf haben mich absolut fasziniert! Ok, vielleicht auch der ganze Schlamm, schließlich war ich grad mal 10 Jahre alt. Jedenfalls war da klar, das muss es irgendwann mal werden! Hat aber trotzdem dann noch lange gedauert und erst im Jahr 2000 in Oschersleben haben wir beschlossen: Nächstes Jahr gehts los.

Alexander KörzingerAlexander KörzingerAlexander Körzinger

Jo: Na ja, lieber ein bisschen später als nie. Welches Fahrzeug habt ihr denn an den Start gebracht?
Alex: Wir haben uns schlau gemacht, welche Klasseneinteilungen es gibt und da kam nur ein Golf 2 Gti 16V mit 139 PS in Frage. In der Zeit von 1986 bis 2000 haben wir natürlich sämtliche Rennen jedes Jahr besucht. DM/EM/Schwabenpokal ect. Überall wo Autocross war, musste mein Papa mit mir hinfahren.