JR - Rennen 1.  Aileen Stenzel glänzte bei der Autocross - EM

(JoRö) Erst 14 Jahre jung und schon in der Autocross Europameisterschaft! Das ist Aileen Stenzel aus Wächtersbach. Dass sie die Gene fürs schnelle Fahren hat liegt nahe, denn ihr Opa Udo und ihr Vater Jörg sind zwei bekannte Fahrer der Autocross-Scene. In der Klasse der Juniorbuggys hat sie mit dem Chassis Hersteller Trackline Motorsport aus den Niederlanden und Mediasport.cz zwei starke Partner an ihrer Seite, die sie sehr unterstützen. Der erste Lauf fand am 11/12 Mai im 600 Km entfernten Seelow nahe Frankfurt an der Oder statt. Im Haifischbecken der besten Piloten Europas fuhr die Hessin bis ins Finale und sah die Zielflagge auf Platz 8 von 16 Mitkonkurrenten. Ein toller Einstand für die junge Pilotin. Aileen nach dem Finale: „Das Wochenende bedeutete für mich nicht nur Rennen fahren, es waren auch sehr wichtige Test-Kilometer für mich. Ich bin super happy über den achten Platz“. Aileen weiter: „ Ich muss mit meinen neuen Buggy noch mehr vertraut werden, aber ich habe jetzt schon ein gutes Gefühl“. Der nächste Lauf zur Autocross EM findet am 01/02 Juni in Bauska/Lettland statt.

Quelle: GNZ vom 14.05.2019

 

 

JR - Rennen 2. Der lange Weg hat sich für Aileen Stenzel gelohnt!

Eine sehr weite und lange Reise nahm am letzten Wochenende das Racing Team Stenzel auf sich, um am zweiten Europameisterschaftslauf im Autocross teilzunehmen. Dafür mussten sie gut 1.600 Km zurücklegen, bis sie am  Austragungsort in Bauska/Lettland angekommen waren. Dieser Ort ist ca. 70 Km weit von Riga entfernt. Im Warm up war die Strecke noch sehr nass, was sich aber dann legte. Die Vorläufe spulte Aileen Stenzel sehr gut und routiniert ab und ihr Trackline-Buggy zeigte sich in einem klasse Zustand. Mit zwei fünften und einem dritten Platz, sicherte sich die junge Pilotin aus Wächtersbach den Gesamt sechsten Startplatz. Im Finale sprang am Ende Platz 9 heraus und damit kann man sehr zufrieden sein. Aileen nach dem Finale: „Mein neuer Trackline- Buggy hat mich nicht im Stich gelassen. Darüber bin ich sehr froh“. Stenzel weiter: „Der Kurs hier in Bauska ist sehr lange und er ist eine Power Strecke. Mein Motor ist noch Serie und da fehlt mir schon ein bisschen Leistung zu meinen Mitkonkurrenten“. Das Team hat in Lettland 14 wichtige Punkte für die Europameisterschaft mit nach Hause genommen und der nächste Lauf startet am Pfingstwochenende in Vilkyciai in Litauen.

Quelle: GNZ vom 04.06.2019

 

JR - Rennen 3. Nach einem Motorschaden doch noch im Finale!

Das Wächtersbacher Racing Team mit der Fahrerin Aileen Stenzel, fuhr letzte Woche von Lettland nach Litauen, um am dritten Europameisterschaftslauf im Autocross teilzunehmen. Im Zeittraining musste die 14 Jährige leider mit Schaltproblemen kämpfen und auch einen kapitalen Motorschaden hinnehmen. Der Motor wurde zwar gewechselt, aber den ersten Heat am Samstag konnte Stenzel leider nicht mehr antreten, weil ihr zwei Minuten fehlten. Die Vorläufe am Sonntag fuhr sie mit einem vierten und einem fünften Platz ins Ziel, was für das Finale reichte. Mit ihrem neunten Platz im Finallauf, musste die junge Pilotin am Ende zufrieden sein. Stenzel nach dem Rennen: „Leider muss man auch mal bei so einer starken Beanspruchung des Materials einen Schaden in Kauf nehmen und dies ist ja noch ein Lehrjahr für mich und meinen neuen Trackline Buggy“. Stenzel weiter: „Diese Strecke in Vilkyciai ist sehr anspruchsvoll, sehr schnell und war in einem guten Zustand. Ich konnte wieder wichtige Erfahrungen und auch wichtige Punkte und für die Meisterschaft sammeln“. Der nächste Lauf startet am 29/30 Juni in der in Cunewalde am Matschenberg (Oberlausitz) und ist somit ein Heimspiel.

Quelle: GNZ vom 11.06.2019

 

JR - Rennen 4: Kein Glück beim Heimrennen für Aileen Stenzel

Der Matschenberg bei Cunewalde in der Oberlausitz brachte der Wächtersbacherin leider kein Glück. Mit insgesamt 19 Teilnehmern in ihrer Gruppe war es auch nicht so leicht, ganz nach vorne zu fahren. Bei ihrem Heimspiel und der kürzesten Anreise von 500 Km in der Autocross Europameisterschaft lief es nicht, wie es sich die 14 Jährige Mediasport Juniorin und ihr Racing Team vorgestellt hatte. Ihr Trackline Buggy funktionierte tadellos, nur der Motor und seine Komponenten machten ihr wegen der Hitze einen Strich durch die Rechnung. Leider kam sie dadurch nicht unter die besten 10, die dann das Finale unter sich ausfuhren und sich die Punkte einheimsten. Aileen nach dem Rennen: „Klar hatten wir uns das Wochenende anders vorgestellt, aber es hat nicht sollen sein. Wir mussten das ganze Wochenende mit erheblichen Motorproblemen kämpfen und in einer Woche geht es schon zum nächsten Rennen“. Stenzel weiter: „Thats race, wir lassen den Kopf dadurch nicht hängen und schauen nach vorne. Ich habe wieder viele Erfahrungen mit dem Buggy gesammelt und komme von Rennen zu Rennen immer besser mit meinem Trackline zurecht. Mit der Strecke in Cunewalde bin ich gut klargekommen und es hat mir Spaß gemacht dort zufahren“.

Das Racing Team Stenzel bereitet sich jetzt vor, um am kommenden Wochenende in Nova Paka in Tschechien besser abzuschneiden.

 

 

JR - Rennen 5: Stenzel in Tschechien erneut kein Glück

Dass das tschechische Nova Paka das Mekka der Europameisterschaft im Autocross ist und es hier schwer wird, das war dem Racing Team Stenzel aus Wächtersbach von vorneherein klar. Die 14 jährige Pilotin Aileen Stenzel hatte eine Woche zuvor in Deutschland mit erheblichen Motorproblemen an ihrem Trackline Buggy zu kämpfen. Auch diesmal langte es nicht für das Finale mit den Besten 10. Ihre Gruppe der Junioren war mit 22 Pilotinnen und Piloten von bisher allen Rennen die am stärksten besetzte Klasse. Das Résumé der Wächtersbacherin: „Ich bin zwar von Runde zu Runde schneller geworden, aber es hat auch diesmal leider nicht sollen sein. Die Strecke ist schön, nur war sie auch stellenweise in keinem guten Zustand und hatte viele Löcher“. Stenzel weiter: „Wir werden die Motorleistung jetzt erhöhen müssen, um weiter nach vorne zu kommen“. Saint Georges de Montaigu (Frankreich) ist am 20/21.07.2019 die nächste Station der Autocross Europameisterschaft mit einer Anreise von über 1.000 Km.

GNZ vom 09.07.2019